Änderungen im Programm der Zirkelrennen
vom 27.01.2016

(jg) – Die Ausschreibungen der Zirkelrennen 2016 liegen zwar im Detail noch nicht auf dem Tisch, einige Änderungen sind jedoch bereits publik. Insbesondere zwei Neuerungen sind für die Rennställe von besonderem Interesse.

Die Diskriminierung des schwachen Geschlechts hat ein Ende gefunden. Eine gute und längst überfällige Entscheidung des HVT-Präsidiums. Die Rennen für Hengste und Wallache und die Stutenrennen erhalten 2016 einen identischen Rennpreis. Die Hauptläufe im Zwei- und Dreijährigen-Zirkel werden mit jeweils 20.000 Euro dotiert sein, die Hauptläufe im Zirkel der Vier- und Fünfjährigen mit jeweils 12.000 bzw. 15.000 Euro.

Weniger schön finden wir die Entscheidung, die erste Serie im Zweijährigen-Zirkel, den Jugend-Preis, um acht (!) Wochen vorzuverlegen. Der blanke Wahnsinn! Damit gefährdet man das gesamte Zirkelprogramm der zweijährigen Pferde. Unstimmig erscheint uns auch, dass zwischen einzelnen Trials und Hauptläufen mehr als ein Monat Zeitdifferenz liegen.

Der Dreijährigen-Zirkel wurde um eine Zirkelserie gekürzt und besteht demnächst nur noch aus Adbell Toddington, Buddenbrock und St. Leger. Hier kommt zum Ausdruck, dass mancher Rennverein mit einem Eigenanteil von 14.000 Euro für die Hauptläufe überfordert scheint.