Bugsy Malone bei 380.000 Euro für zu leicht befunden
vom 30.01.2016

Ready Cash-Sohn Chaparal de Vandel nach Deutschland

(jg) – Die dreitägige Prix d’Amerique-Sale brachte dem Veranstalter Arqana Trot eher ernüchternde Zahlen. Bis auf den zweiten Tag, der den Zuchtpferden gewidmet war, gab es herbe Einbußen zu registrieren.

Das bei weitem höchste Gebot erreichte der fünfjährige Ready Cash-Sohn Bugsy Malone, Sieger in neun von 15 Auftritten und Gewinner von 224.710 Euro. Sein Besitzer Philippe Allaire jedoch zog es zur Enttäuschung vieler vor, den WALLACH für ein Gebot von 380.000 Euro zurück in den heimatlichen Stall zu führen.

Eigentlich sollte man darauf vertrauen, dass auf einer öffentlichen Auktion die Anbieterseite an einem Handelsabschluss Interesse bekundet. Das war in Paris zu selten der Fall. Nach offiziellen Angaben wechselten nur 57 Prozent der angebotenen Pferde den Besitzer. Für die Anwesenden bedeutet das pure Zeitverschwendung. So schrumpfte der Gesamtumsatz von 3,5 Millionen Euro aus dem Vorjahr auf 2.648.500 Euro, ein Minus von 25 Prozent.

Top-Preis der Auktion waren 97.000 Euro für die achtjährige Unanime Quality, tragend nach Ready Cash. Die Offshore Dream-Tochter, Gewinner von 191.000 Euro, ist eine Halbschwester zum erfolgreichen Ready Cash-Sohn Arlington Dream und entstammt der Familie Kimberlands. Die höchsten Preise im Segment Stallion Shares erreichten Royal Dream und Timoko bei einem Zuschlag von jeweils 42.000 Euro.

Tief in die Tasche griff wieder einmal der Stall Cortina. Für 47.000 Euro sicherte sich der Kölner Rennstall den vierjährigen Ready Cash-Sohn Chaparal de Vandel, Halbbruder zur Gruppe-Siegerin Athena de Vandel. Der Hengst kann bei sechs Auftritten auf zwei Siege und zwei zweite Plätze verweisen, sowohl vor dem Sulky als auch unter dem Sattel. Am 25. Januar belegte Chaparal de Vandel in Vincennes einen zweiten Platz in 1:13,2 / 2100 Meter.