Elit-Auktion mit mäßigen Zahlen
vom 01.06.2016

(jg) – Die diesjährige Elit-Auktion zur Einführung in das Elitloppet-Wochenende in Stockholm (Schweden) verlief am Ende doch ein wenig enttäuschend.

Die „Knaller-Preise“ blieben aus, und der Durchschnittspreis pro verkauften Jährling von umgerechnet ca. 22.000 Euro lag um ca. 11 Prozent unter Vorjahresniveau. Es fehlte in diesem Jahr „das Besondere“, für die bestimmte Käuferschichten gerne etwas tiefer in die Tasche zu greifen pflegen. Die Ankündigung, dass diese Jährlinge 2017 für mindestens 50.000 Kronen Sieggeld antreten dürfen, brachte nicht den erhofften Kaufanreiz.

Den Spitzenpreis von jeweils 500.000 Kronen erzielten zum einen die Ready Cash-Tochter Charmeur Ima, das vierte Produkt ihrer Mutter Along the Way v. Andover Hall, und der SJ’s Photo-Sohn Carotene, der Erstling seiner Mutter Here’s Joanie v. Yankee Glide.

Zwei Jährlinge erweckten das Interesse bei deutschen Käufern. Joachim Freitags Royal World, ein R.C. Royalty-Sohn und Bruder zu Stanislawski und C.C. Rider, ging für 110.000 Kronen an Bernie Johnston und Sigrid Velten. Lediglich das Mindestgebot von 50.000 Kronen zahlte die Berliner Agentur Radde Sportmarketing für den Broadway Hall-Sohn Big and Strong, der mit Fleetfoot Hanover eine 1:10,9-Schwester unter seinen nahen Verwandten aufweist.

Der Gesamtumsatz mit 76 vorgestellten Jährlingen betrug 12.760.000 Kronen. Das bedeutet bei acht Jährlingen weniger als vergangenes Jahr immerhin ein Umsatzverlust von ca. 1,3 Millionen Kronen.