Elitloppet-Splitter
vom 22.05.2016

(jg) – Interessante Zahlen über den Elitloppet.

Das bedeutendste Meilenrennen der Welt gelangt heuer zum 65. Mal zur Austragung. Bislang konnten sich 45 Hengste, 14 Stuten und fünf Wallache in die Siegerliste eintragen.

Erfolgreichster Trainer und Fahrer im Elitloppet ist die schwedische Trainer- und Fahrer-Legende Stig Henry Johansson. Jeweils sechs Siege stehen für Stig H. zu Buche (1984: The Onion, 1987: Utah Bulwark, 1989: Napoletano, 1991: Peace Corps, 1997: Gum Ball, 2000: Victory Tilly), den man zu seiner aktiven Zeit den „Schweiger“ nannte. Viele Worte waren ihm nie zu entlocken.

An zweiter Stelle in der Fahrerstatistik findet man mit Johannes Frömming eine deutsche Fahrer-Legende. Der „kleene“ gewann mit Eidelstedter (1962), Elma (1965) und Eileen Eden (1968 und 1970). Gemeinsam mit Leopold Verroken aus Frankreich teilt er sich mit drei Siegen auch Platz zwei in der Trainerstatistik.

Frankreich führt die Liste der erfolgreichsten Zuchtnationen an. 21 Mal gewannen Pferde der französischen Traberzucht, gefolgt von Schweden und Nordamerika mit jeweils 18 Siegen. Die deutsche Traberzucht stellte bislang drei Sieger im Elitloppet (1952: Permit, 1962: Eidelstedter und 2011: Brioni).

Die Erfolge von Io d’Amour (1958) und Sea Cove (1993) hinzugerechnet, wehte die deutsche Fahne insgesamt fünf Mal am Siegermast. Mehr als zweimal ist es noch keinem Pferd gelungen, die Krone als Europas Sprinterkönig zu erobern. Insgesamt stehen acht Pferde als Doppelsieger in der Ehrenliste verzeichnet.

Die meisten Teilnahmen am Elitloppet gehen auf das Konto des schwedischen Hengstes Xanthe, der zwischen 1965 und 1971 ständiger Gast im Elitloppet war. Aber nur zweimal langte es für das Finale. Stolze fünf Finalteilnahmen weist die amerikanische Stute Nealy Lobell auf. Zweimal sprang dabei ein vierter Platz heraus.

Den eindeutig klarsten Favoritensieg gab es 1957 durch die französische Stute Gelinotte zu notieren. Sie gewann für Toto 10,5:10. Die Ehre des längsten Außenseiter-Erfolgs fällt Brioni zu. Für den Lasbeker gab es 2011 bei seinem Finalsieg 270,6:10 am Toto. In die Annalen des schnellsten Elitloppet-Siegers hat sich Timoko verewigt. Seine Siegerzeit 2014 lautete 1:09,5.

Zum Schluss noch die Fahrspurstatistik. Startplatz eins oder zwei stellen wenig überraschend eine gute Voraussetzung für einen Sieg im Elitloppet dar. 15 Sieger trugen die Satteldecke mit der Nummer zwei, 13 Sieger gingen von der Innenspur ins Rennen. Nur ein einziger Elitloppet-Sieger gewann mit der acht... Brioni!