Erste Runde an Amerika
vom 24.03.2016

(jg) – Am vergangenen Sonntag hatte die amerikanische Rennbahn Yonkers Raceway zu einem Fahrer-Vergleichstreffen Team France vs. Team USA eingeladen.

Das Team France unter der Führung von „Kapitän“ Pierre Vercruysse, Matthieu Abrivard, Pierre Levesque, Nicolas Ensch und  Franck Ouvrie musste dabei gegen das Team USA eine eindeutige Niederlage hinnehmen. In der Einzelwertung erreichten die Mitglieder des Teams „Le Bleu“ lediglich die Ränge vier (Pierre Levesque), sechs (Nicolas Ensch), sieben (Matthieu Abrivard), neun (Pierre Vercruyssee) und zehn (Franck Ouvrie), während die Amerikaner Jordan Stratton, Jason Bartlett und Tyler Buter die Plätze eins bis drei belegten.

Pierre Vercruysse kommentierte für Le Trot, dass die Bahn in Yonkers natürlich mit keiner Rennbahn in Frankreich zu vergleichen ist. „Die Bögen sind hier sehr eng“, sagte Vercruysse, „am ehesten erinnert mich die Bahn an die Rennpiste in Bologna, die ebenfalls einen Radius von 800 Meter besitzt.“ Weiterhin äußerte sich Vercruysse über die Taktik der amerikanischen Rennen und den Open Stretch.

„Pferde mit einem schnellen Antritt sind auf einer 800-Meter-Bahn über die Meile natürlich im Vorteil. Im Verlaufe des Rennens wird das Tempo gleichmäßig gehalten und zum Schluss beschleunigt. Wer von hinten kommt muss weite Wege gehen und vergeudet viel Kraft. Aus diesem Grund ist ein Open Stretch sinnvoll, obwohl es nur 175 Meter sind. Auf Grund der Vereinbarung mit PMU werden jetzt auch Rennen über 2000 Meter auf Yonkers Raceway gelaufen, was eine andere Taktik erfordert.“

Das Team France brennt auf Revanche. Am 24. und 26. Juni soll in Paris-Vincennes das Re-Match stattfinden.