Frühjahrs-Auktion in Cabourg ein Desaster
vom 29.03.2017

(jg) – Ob enttäuschend oder desaströs - das Ergebnis der Arqana Trot-Auktion am 28. März in Cabourg (Frankreich) konnte nicht gefallen.

Wann hat es das jemals bei Arqana gegeben: Für 31 Auktionspferde wurde kein höheres Gebot als 1.000 Euro abgegeben. Jedes vierte Pferd war ohne jegliches Käuferinteresse.

Sowohl der Prozentsatz der verkauften Pferde (63 %) – Jährlinge, Rennpferde im Training, Zuchtstuten und Stallion Shares – als auch der Durchschnittspreis von 7.216 Euro sind Tiefstwerte für die letzten Jahre. Der durchschnittliche Mittelpeis der Auktion lag sogar nur bei 5.000 Euro. Ein derartiges Niveau ist man von Arqana Trot nicht gewohnt.

Darüber täuscht auch der Spitzenpreis von 73.000 Euro für den dreijährigen Ready Cash-Sohn Embrun de Mai nicht hinweg. Ein Stallion Share von Jungstar Carat Williams kostete 31.000 Euro (Decktaxe 4.000 Euro). In der Kategorie Jährlinge lag der Spitzenpreis bei 8.500 Euro für den Aladin d’Ecajeul-Sohn Grand Defi und teuerste Zuchtstute für 6.500 Euro war die güst angebotene Virelle v. Jag de Bellouet.