HVT erstattet überschüssige Einsätze aus den Zirkelrennen 2015
vom 31.10.2016

(jg) – Diese Meldung vergangene Woche wirft Fragen auf.

1.) Wie hoch genau ist der Betrag der überschüssigen Einsätze aus den Zirkelrennen? Wir lesen Formulierungen wie „fast 40.000 Euro“ oder „knapp 9.000 Euro“. Das ist ungenau und nicht nachvollziehbar.

2.) Wie wurden die Auszahlungsbeträge errechnet? Hierüber schweigt sich der HVT bislang vollends aus. Das Vertrauen in eine ordnungsgemäße Geschäftsführung des HVT besteht bei vielen Beteiligten am Rennsport und Zucht seit langem nicht mehr.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass es auch 2013 Überschüsse aus Zirkelrennen gegeben hat. Alimentieren die Besitzer zwei- und dreijähriger Pferde die Rennpreise für vier- und fünfjährige Pferde? Vielleicht sogar die Rennpreise der Champions-Serie? Wie dem auch sei, eine detaillierte Abrechnung ist das Mindeste, was man von einem treuhänderischen Verwalter erwarten darf.

3.) Wieso werden Einsatzzahlungen für Nachnennungen nicht direkt dem Rennpreis des betreffenden Rennens zugeschlagen? Besitzer, die ihre Pferde von Anbeginn gemeldet haben, werden kurzfristig mit zusätzlichen Konkurrenten konfrontiert. Die erhöhte Einsatzzahlung für das erkaufte Startrecht sollte daher als Ausgleich den restlichen Teilnehmern des Rennens zustehen.

Die an den Zirkelrennen beteiligten Gruppen sollten auf Antworten bestehen. Sie haben ein Recht dazu.