230.000 Euro für Francesco
vom 29.03.2018

(jg) – 129 Pferde aller Altersklassen wurden auf der Arqana-Frühjahrsauktion am 28. März in Cabourg präsentiert. Den Spitzenpreis von 230.000 Euro erreichte der dreijährige Tag Wood-Sohn Francesco.

Der bislang zweimal siegreich gewesene Hengst von Züchter und Trainer Christophe Gallier war somit auch das teuerste Pferd der Arqana-Frühjahrsauktionen der letzten 10 Jahre. Als Käufer des Hengstes trat Michel Gasselin (Normandie Trot) auf, der sich in einem Bieterduell gegen Pierre Levesque und Stephane Guelpa erfolgreich durchsetzte.

Ein beachtliches Gebot von 71.000 Euro erzielte der dreijährige Fandango Glycines, den Leonardo Torregrossa erwarb. Der Ouragan de Cellend-Sohn war durch eine Wildcard in die Auktion gelangt.

Insgesamt flossen in Cabourg, dank des Spitzenpreises, für 88 verkaufte Pferde 979.600 Euro durch die Kassen. Der Durchschnittspreis betrug 11.132 Euro. Der mittlere Preis von 5.500 Euro trifft die Situation allerdings realistischer.

Mit dem Erwerb von zwei Decksprüngen, die für einen wohltätigen Zweck angeboten wurden, investierte die deutsche Züchterin Claudia Platvoet in die Zukunft. Für einen Sprung zum Prix d’Amerique-Sieger Royal Dream v. Love You, der in Frankreich 15.000 Euro kostet, zahlte die jetzt in Frankreich beheimatete Münsterländerin 6.000 Euro, und für die Dienste des Prodigious-Sohn Doberman, 4.500 Euro wert, lediglich 1.500 Euro.

Die Spitzenpreise der Arqana-Frühjahrsauktion der vergangenen 10 Jahre

2018 Francesco 230.000 Euro 3j. H. v. Tag Wood
2017 Embrun de Mai 73.000 Euro 3j. H. v. Ready Cash
2016 Deckanteil Timoko 42.000 Euro 9j. H. v. Imoko
2015 Batman 53.000 Euro 4j. W. v. Le Retour
2014 Annabella 60.000 Euro 4j. S. v. Goetmals Wood
2013 Ulf du Noyer 110.000 Euro 5j. H. v. Love You
2012 Un Charme Fou 137.000 Euro 4j. H. v. Love You
2011 Quif de Villeneuve 145.000 Euro 7j. H. v. Coktail Jet
2010 Thessaloniki Face 150.000 Euro 3j. S. v. Coktail Jet
2009 Quintaescencia 79.000 Euro 5j. S. v. Defi d’Aunou

Die Spitzenpferde der letzten Jahre haben ihren Ankaufspreis in der Folge nicht im geringsten rechtfertigen können. Embrun de Mai beispielsweise, Spitzenreiter der letztjährigen Auktion, verdiente nach seinem Verkauf bei 10 Versuchen magere 6.280 Euro für seinen neuen Besitzer. Thessaloniki Face, Quif de Villeneuve, Un Charme Fou und Ulf du Noyer hingegen erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen.