Ist das europäische Vierjährigen-Derby noch zeitgemäß?
vom 25.09.2017

(jg) – Diese Frage stellt der schwedische Fachjournalist Lennart Persson von Trotto Sport im Hinblick auf das mit 400.000 Euro dotierte Finale des UET-Grand Prix.

Ausgangspunkt der Diskussion ist die Absage der beiden französischen Stuten Dawana und Dalixoria am Finale des UET-Grand Prix am 30. September in Solvalla, obwohl sich beide Stuten per Vorlauf qualifiziert haben.

Das Verhalten der französischen Besitzer könnte man als Affront gegen die UET als Ausrichter und Solvalla als Veranstalter des Rennens bewerten oder aber als einen Warnschuss in Richtung UET, die Konditionen des Rennens neu zu überdenken.

Die Ausschreibung des UET-Grand Prix ist seit über 30 Jahren dieselbe. Doch die Zeiten haben sich geändert. Fast jedes große Jahrgangsrennen besitzt heutzutage eine Stutenabteilung, nur der UET-Grand Prix nicht.

Es wäre an der Zeit, dem UET Grand-Prix eine Stutenabteilung beizufügen. Das würde insbesondere bei Rennställen außerhalb Frankreichs und Schwedens für vermehrtes Interesse sorgen.