Jährlings-Auktion in Deauville im Blickfeld deutscher Käufer
vom 11.09.2016

(jg) – Das wichtigste Resümee aus deutscher Sicht war das ungewohnt große Interesse deutscher Rennstallbesitzer am diesjährigen Angebot der Arqana Jährlings-Auktion in Deauville (Frankreich).

Mindestens 11 Jährlinge fanden einen deutschen Käufer. So viel wie noch nie zuvor. Dabei waren es ausweislich des offiziellen Auktions-Resultats vier deutsche Käufer, die insgesamt 95.000 Euro für französische Jährlinge angelegt haben.

Sehr engagiert zeigte sich der Berliner Rennstall Living Dream, der fünf Jährlinge für insgesamt 42.000 Euro ersteigerte. Am teuersten war der Saxo de Vandel-Sohn Flash de Joux für 15.000 Euro. Weitere Akquisitionen waren Falco de l’Epaud v. Opus Viervil und die Jährlingsstuten Folia de Vandel v. The Best Madrik, Feria Marboula v. Opus Viervil und Floride d’Oyse v. Tucson. Folia de Vandel ist eine Halbschwester zum Gruppe-Sieger Vulcain de Vandel.

Drei Jährlinge für insgesamt 39.000 Euro sicherte sich Frank Zickmantel. In seinen Besitz gingen der Saxo de Vandel-Sohn Fleuron d’Aveze, der Satchmo Wood-Sohn First Josselyn und die Look de Star-Tochter Fiana de Touchyvon. First Josselyns Mutter Fula Josselyn ist eine ungeprüfte Vollschwester zum Criterium-Sieger Lulo Josselyn.

Für drei weitere Jährlingskäufe zeichneten die Berliner Trainer Thorsten Tietz und Maik Esper verantwortlich. Thorsten Tietz nahm Flying Marceaux v. Quaker Jet und Fandjo v. Scipion du Goutier mit nach Hause, während Maik Esper das letzte Gebot für Fantaisie d’Avize besaß.

Das Käuferinteresse konzentrierte sich während der drei Tage eindeutig auf die Nachkommen von Ready Cash. Acht verkaufte Produkte des Champions erzielten einen Durchschnittspreis von 116.250 Euro. Traber-News.com berichtete hierüber bereits vergangene Woche. Vier Nachkommen von Prodigious brachten es auf den beachtlichen Durchschnittspreis von 69.750 Euro.

Die restlichen Zahlen lagen im Rahmen des Vorjahresergebnisses. 67,3 Prozent (+ 1 %) des Angebots wurden als verkauft gemeldet. Der Durchschnittspreis konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozent auf 20.430 Euro gesteigert werden. Der Gesamtumsatz für drei Tage betrug 6.277.000 Euro, ein Plus von 4,1 Prozent.