Macht der neue amerikanische Sulky den Unterschied?
vom 13.06.2017

(jg) – Immer wieder hat es im Laufe der Zeit revolutionäre Innovationen gegeben, die den Trabrennsport auf ein neues Level gehoben haben.

Wir erinnern in diesem Zusammenhang z.B. an die Einführung des Autostarts und der Plastik- und Aluminium-Eisen oder an die Erfindung des Quick Hitch. Insbesondere der Sulky hat über die Jahre mehrfach Veränderungen erfahren. Vom Hochrad-Sulky bis zum leichten Renn-Sulky liegen Lichtjahre.

Seit geraumer Zeit macht der europäische Trabrennsport Bekanntschaft mit einer neuen Generation von Hochgeschwindigkeits-Sulkies aus den USA. Twister Bi, der Sieger des Oslo Grand-Prix am vergangenen Sonntag, war z.B. zum ersten Mal in einem dieser neuen Sulkies am Start.

Viele Trainer sind überzeugt, dass der neue amerikanische Sulky einen Geschwindigkeitsvorteil bietet. Wetter in Skandinavien fordern sogar eine im Rennprogramm aufgelistete Information, mit welchem Sulky-Typ ein Pferd startet. Ähnlich der Information, ob ein Pferd mit oder ohne Eisen ins Rennen geschickt wird.

Wann endlich wird der Wetter in Deutschland entsprechende Informationen erhalten? Nimmt man ihn überhaupt ernst?