Orlando Jet gewinnt in Paris - Gilda Newport in Halmstad
vom 26.06.2017

(jg) – Deutschlands hoffnungsvollste Traber für international gehobene Aufgaben heißen Orlando Jet und Gilda Newport.

Der vierjährige Orlando Vici-Sohn im Training bei Rudi Haller und im Besitz des österreichischen Rennstalles Team Neuhof sicherte sich am 25. Juni im Rahmen des Super-Sonntags in Paris-Vincennes die Sieglorbeeren im Gruppe 3-Rennen Prix Raymond Fouard. Letzter und zuvor einziger Sieger der deutschen Zucht dieses Traditionsrennens war 2005 Derbysieger Ambassador As gewesen.

Gegen sechs Italiener, einen Belgier und drei Franzosen überspurtete Orlando Jet das Feld auf den letzten Metern eindrucksvoll und zeigte sich für zukünftige Aufgaben in der Höhle des Löwen bestens gerüstet.

Übrigens, hätte Orlando Jet im Vorjahr das Deutsche Traber-Derby (Gruppe 1) gewonnen, wäre der Hengst am Sonntag in Paris nicht startberechtigt gewesen. Bekanntlich zittert der französische Trabrennsport berechtigterweise vor kleineren Trabernationen wie Deutschland und schließt aus diesem Grund Gruppe 1-Sieger der letzten 12 Monate aus.

Im schwedischen Halmstad gab am Dienstagabend in einem Vorlauf zur StoSprintern (Gruppe 2) Gilda Newport mit Trainer und Fahrer Dion Tesselaar ihre Visitenkarte ab. Die letztjährige Stuten-Derbysiegerin im Besitz von Marion Jauß musste zwar letztendlich mit einem Halbsieg vorlieb nehmen, überzeugte aber nach einem Rennen in der Todesspur voll und ganz. Dabei sprintete Gilda Newport die finalen 500 Meter in 1:09,4 und legte das schnellste letzte Teilstück aller Vorläufe hin. Im Finale am 8. Juli um 140.000 Euro wird Gilda Newport von Startplatz drei starten.