Über 1,4 Millionen Euro an Gastpferde
vom 01.02.2016

(jg) – Der Monat Januar bot auch ausländischen Pferden genügend Verdienstmöglichkeiten in Frankreich. Insbesondere schwedische und italienische Starter machten hiervon ausgiebig Gebrauch.

1.452.600 Euro gewannen die ausländischen Pferde im Januar 2016 in Frankreich. Den Löwenanteil davon sicherten sich Pferde der schwedischen (672.500 Euro) bzw. italienischen Zucht (620.070 Euro). Anders als früher stehen diese aber oftmals unter Obhut französischer Trainer.

Am erfolgreichsten aus dem 44-köpfigen Kontingent schwedischer Gastpferde war die siebenjährige Chocolatier-Tochter Your Highness mit zwei Siegen und Gewinne von 93.600 Euro. Die Stute steht im Training bei Fabrice Souloy. Am zweit erfolgreichsten war der siebenjährige Wallach Quick Fix v. From Above, im Training bei Lutfi Kolgjini. Der Sieg in Cagnes-sur-mer wurde mit 67.500 Euro honoriert. Weitere nennenswerte Großverdiener für die schwedische Zucht im Januar waren Moving On (7j. S / 56.000 Euro) und Air Frame (6j. S / 55.950 Euro).

Für die italienische Zucht stellte sich vor allen Dingen der Prix d’Amerique-Sonntag als Glückstag dar. Der achtjährige Toss Out-Sohn Oasis Bi gewann Dank eines dritten Platzes im Prix d’Amerique 156.800 Euro für den Stall von Stefan Pettersson. Der zehnjährige Moses Rob verdiente für seinen Trainer Salvatore Carro 52.400 Euro. Durch den vierjährigen Ready Cash-Sohn Traders (54.000 Euro), im Training bei Philippe Allaire, und der sechsjährigen Red Rose America (47.250 Euro), trainiert von Jerry Riordan, gelangen der italienischen Traberzucht sogar zwei Volltreffer am Nachmittag des Prix d’Ameriques.

Von den restlichen europäischen Trabernationen machten insbesondere Norwegen und Spanien (!) auf sich aufmerksam. Für Norwegen trat der sechsjährige Viking Va Bene mit Gewinne von 52.500 Euro erfolgreich in Erscheinung. Für Spanien siegte der neunjährige Trebol im Prix du Luxembourg, was 51.000 Euro wert war. Die iberische Traberzucht hatte im Januar in Frankreich mehr Pferde am Start als z.B. Deutschland.

Einziger deutscher Gast in Frankreich im Januar war der Derbysieger von 2012, Dream Magic BE. Seine Ausbeute betrug 2.810 Euro.