Was soll man davon halten?
vom 12.01.2016

(jg) – Die an Traber-News.com übersandte Mitteilung eines Traberbesitzers über seine Erfahrungen mit dem Geschäftsführer und Präsidenten des HVT sollte von allgemeinem Interesse sein.

Unser Traberbesitzer ist ein Newcomer in diesem Sport. Gemeinsam mit seinem Partner kaufte er 2013 sein erstes Trabrennpferd, eine Jährlingsstute, die 2015 eine Nennung für die Dreijährigen-Zirkelserie erhielt.

Am 4. Dezember schickte der Traberbesitzer eine E-Mail an Herrn Heinz Tell. Seine Stute hatte an zwei Trial-Läufen und einem Hauptlauf für Stuten nicht teilnehmen können, da diese Rennen nicht durchgeführt worden waren. An Einsatzgeldern waren ihm immerhin 5.807 Euro vom ZVS-Konto abgebucht worden. Er stellte Herrn Tell folgende Fragen:

1) Welche Rechtsgrundlage regelt die Verwendung der Einsätze?
2) Sind die Einsätze im Dreijährigen-Zirkel Zweck gebunden verwendet worden?
3) Was geschieht mit dem „vorhandenen Geld“, z.B. 12.500 Euro für den nicht durchgeführten Hauptlauf der Stuten im St. Leger?
4) Warum wurde der Rennpreis im St. Leger-Hauptlauf nicht erhöht, z.B. auf 37.500 Euro, wenn kein Stutenrennen ausgetragen wird?

Als Besitzer erhoffte er sich von einer Antwort die notwendige Transparenz.

Auf diese E-Mail erhielt der Besitzer keine Antwort!

Am 21. Dezember versuchte er es auf höfliche Art erneut und stellte die Frage, wo und wann man als Besitzer die Abrechnung bzw. Verteilung der Einsätze für die Rennen im Dreijährigen-Zirkel erfahren könnte.

Erneut erhielt der Besitzer keine Antwort!

Dies ist kein Einzelfall. Uns sind mehrere solcher Fälle bekannt. So trägt der Geschäftsführer und Präsident seinen Teil dazu bei, wenn Besitzer sich vom Trabrennsport abwenden.