Ein Wunschtraum geht in Erfüllung...
vom 18.12.2014

(dk) - Wir haben beim Verein zur Förderung des Rheinischen Trabrennsports e.V. den nachfolgenden Bericht gelesen.
WDR zu Gast an der Niersbrücke. Für Hubert Mostert ging ein Herzenswunsch in Erfüllung.

tl_files/bilder/20141216-MG-09.jpgFür den Mönchengladbacher Hubert Mostert ging am Dienstag (16.12.) ein Herzenswunsch in Erfüllung. Er durfte an einem Rennen auf der Trabrennbahn Mönchengladbach teilnehmen.

Wie es dazu kam: Der 64jährige hatte vor drei Wochen beim WDR Lokalzeit Düsseldorf die Beitragssendung „Adventkalender“ gesehen. Jeder konnte für sich einen besonderen Wunsch einschicken. Dies tat Hubert Mostert ohne lange zu überlegen.

Sein Wunsch, nach 25 Jahren noch einmal in den Sulky zu steigen, um das Rennfeeling erneut zu erleben. Denn damals nahm er auf der Trabrennbahn Mönchengladbach an einem Leserrennen der Rheinischen Post teil.

Kurz darauf erhielt Hubert Mostert von WDR-Redakteurin Nora Schuster die Nachricht, dass sein Wunsch erfüllt werde. Erst jetzt erzählte es der Mönchengladbacher seiner Frau Anna Maria, die zunächst aus allen Wolken fiel, sich aber riesig für ihren Mann freute.

Es ging jetzt nur noch um einen passenden Termin. Es sollte am Renntag, Montag, 15.12. stattfinden, der jedoch leider wegen Startermangel ausfiel.

Auch der Mönchengladbacher Rennverein wollte, dass der Herzenswunsch von Hubert Mostert in Erfüllung ging. Vereinspräsident Werner Pietsch und der 2. Vorsitzende Elmar Eßer setzten alle Hebel in Bewegung und nach Rücksprache mit den Aktiven Michael Nimczyk, Wolfgang Nimczyk, Stefan Humel und Thomas Maassen kam man überein, ein simuliertes Rennen zu fahren.

Neuer Termin war Dienstag, 16.12., 14 Uhr auf der Trabrennbahn Mönchengladbach. WDR-Redakteurin Nora Schuster samt Kamerateam brachten Hubert Mostert, seine Frau Anna Maria und Enkelin Louisa mit, die sich das große Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Nach kurzer Begrüßung durch Werner Pietsch und Elmar Eßer vom Mönchengladbacher Rennverein konnten die Dreharbeiten beginnen. Dem Wunschkandidaten wurden zunächst die teilnehmenden Fahrer und Pferde vorgestellt und hiernach zog er sich einen Renndress an. Um zu sehen, auf was er sich einlässt, fuhr Hubert Mostert beim ersten Rennen, gefahren von Champion Michael Nimczyk mit Dream Boy As, Wolfgang Nimczyk mit Västerbo My Life und Thomas Maassen mit Darwin, zunächst im Startwagen mit. Dann wurde es für Hubert Mostert ernst. Er nahm Platz im Fohlenwagen zusammen mit Stefan Humel hinter Elwood Blues.

Die vier Gespanne ordneten sich hinter dem Startwagen ein und los ging das Rennen. Elwood Blues hatte lange die Spitze, doch zum Schluss wurde er passiert.

Kommentar von Hubert Mostert nach dem Rennen, bei einem gemütlichen Beisammensein:

„Ich finde es ganz toll, dass es der Rennverein Möchengladbach ermöglicht hat, nachdem der Renntag ausgefallen war, so etwas auf die Beine zu stellen. Für mich war es beeindruckend, wie sich die Pferde einordnen und wie sie auf den Startwagen zukommen, an der Spitze zu liegen, der Schmutz fliegt einem ins Gesicht und direkt neben sich noch ein Pferd bzw. Gegner liegen zu haben. Es war eine tolle Sache. Ich bin ganz beeindruckt. Mein Dank geht noch einmal an den WDR und an den Rennverein Mönchengladbach, der es mir ermöglicht hat, an einem Rennen teilzunehmen und diese Atmosphäre zu spüren. Natürlich werde ich mir mit meiner Familie und Freunden am 2. Weihnachtstag die Rennen auf der Trabrennbahn Mönchengladbach ansehen“. 26.12., 14.00 Uhr Rennbeginn.