Wahl „Traber des Jahres 2014“
vom 04.12.2014

(jg) – Nach drei Jahren der Abstinenz hat sich der HVT entschlossen, 2014 eine Wahl „Traber des Jahres“ durchzuführen.

Zur Auswahl stehen:

Expo Express 1:12,7 – 147.337 Euro
3j. Hengst v. Expo Bi – Pine Spirit
Besitzer: Jacob Elzinga; Züchter und Trainer: Arnold Mollema
Sieger Deutsches Traber-Derby, Buddenbrock, Adbell Toddington (Dreifache Krone)

Stacelita 1:14,4 – 83.022 Euro
3j. Stute v. Infinitif – Beltane Hanover
Besitzer: Stall Germania; Züchter: Jean Pierre Dubois; Trainer: Josef Franzl
Sieger Breeders Crown

Duke of Greenwood 1:12,7 – 271.428 Euro
4j. Hengst v. Otello Pierji – Nikki Groenhof
Besitzer: Michel Rothengatter; Züchter: Frank Bins; Trainer: Peter Strooper
Sieger zwei Rennen in Vincennes

Fridericus 1:11,1 – 81.625 Euro
4j. Wallach v. Allison Hollow – Fridericia
Züchter und Besitzer: Hans Joachim und Nicole Kleemann; Trainer: Wolfgang Nimczyk
Sieger Breders Crown, Derby Revanche und ein Rennen in Cagnes-sur-mer

Banks 1:09,9 – 105.756 Euro
5j. Wallach v. Abano As – Brisana
Besitzer: Erich Rothe und Uwe Schäfer; Züchter: Jörg Brandt; Trainer: Michael Larsen
Sieger Breeders Crown, Bild Hamburg-Pokal und ein Rennen in Jägersro

King of the World 1:12,6 – 111.957 Euro
5j. Hengst v. Magnificent Rodney – Queen of Hearts
Besitzer: Johann Lenz; Züchter: Jean Huls; Trainer: Wolfgang Nimczyk
Sieger German Tote Gold Tropy und zwei Rennen in Vincennes

Traber-News.com möchte der löblichen Absicht des HVT keineswegs Wasser in den Wein gießen, aber ein paar kritische Anmerkungen zur Auswahl müssen gestattet sein.

Sechs Pferde sind eine große Palette und birgt die Gefahr einer Zersplitterung der Stimmen. Theoretisch genügen 17 Prozent, um zum Traber des Jahres gewählt zu werden. Ein weiterer Einwand betrifft einen Kandidaten, der unserer Meinung nach den Titel sicherlich eher verdient hätte als viele seiner Konkurrenten, jedoch für dauernd ausgeführt worden ist und somit nicht mehr dem deutschen Zuchtverband untersteht. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an den Fall Russel November, der vom Zuchtverband mit genau dieser Begründung keine Nominierung als deutscher Vertreter für das Europachampionat der Fünfjährigen erhielt.